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Kirche Ahoi – Erstes Kirchenfest im Pastoralraum

Das erste Kirchenfest des Pastoralraumes ist Geschichte. Schön, dass so viele in die grösste Kirche nach Romanshorn kamen, um mit einer festlichen Messe zu beginnen unter Beteiligung fast aller zuständigen Seelsorgerinnen und Seelsorger der Pfarreien. Der erweiterte Romanshorner Kirchenchor begeisterte mit seinen Liedern, und die Kinder durften eine eigene Feier erleben, zu der eine echte Schiffsglocke einlud.

Der Risotto, frisch, fair, bio und köstlich zubereitet von Franco Villa und Team, mundete so gut, dass über 500 Portionen davon verteilt wurden. Die extra fürs Fest gebackenen Kuchen fanden schnell Abnehmer, ebenso wie Köstlichkeiten am Stand der polnischen Mission.

Weitere Stände wie der von Alois Studer mit seiner Klöppelkunst, er hat einzigartige Altarspitze für alle Kirchen in Romanshorn und den neusten für Steinebrunn geschaffen, die biblischen Figuren aus Romanshorn, Bilder und Geschichten von Sommeri, Pfarreirat Amriswil, Vogelhäuschen, der Frauengemeinschaften mit Glücksrad, der Jubla mit dem Schlangenbrot, dem Pfarreirat mit Fischlispiel und Pastoralraumtaschen, luden zu Kennenlernen und Austausch ein. Der Grüne Güggel, das kirchliche Umweltmanagement, hat sich in katholischen und evangelischen Kirchgemeinden in der schweizweit höchsten Dichte eingenistet und die Festorganisation inspiriert.

Kinder eroberten das Gumpischloss, konnten basteln, Geschichten hören, sich schminken und nicht alltägliches Spielzeug ausprobieren. An den Volkstänzen durften sich auch die Grossen beteiligen.

Vom Kirchen-Witz-Weg, der übrigens noch eine Weile stehen bleibt, kehrte mancher vergnügt zurück und auf dem Kirchturm kamen einige dem Himmel näher als sonst.

Im Festzelt führte Christoph Sutter mit viel Esprit durchs Programm. Ausserordentliche schauspielerische und musikalischen Talente aus den Pastoralraumkirchen trafen auf ein überraschtes und erfreutes Publikum. Nebenbei war etwas über Pfarrköchinnen und Kostensparen zu erfahren, und dass noch Gallier mit Ziemlifix in Horn übrig geblieben sind. Die evangelische Delegation probierte Hochprozentiges mit «reformiertem Geist und katholischem Abgang» vor aller Augen ausgiebig, bevor eine Flasche feierlich überreicht wurde. Für Geistvolles sorgte auch die Lujaband aus Amriswil mit ihren Liedern, die (noch) nicht im Kirchengesangbuch stehen, sowie die polnische Mission mit dem wunderschönen Lied «Schwarze Madonna».

Zum Schlusspunkt traf man sich wieder im Kirchenschiff, wo Kirchenmusiker Roman Lopar im wahrsten Sinne des Wortes alle Register zog, um Klassiker der Filmmusik in virtuos-imposantes Orgelspiel zu verwandeln, garniert mit Texten von Christoph Sutter und Gaby Zimmermann.

Das Festkomitee Andreas Pfiffner (Kapitän),Werner Rupflin, Michael Ebenhoch (Infrastruktur, Bau, Protokoll), Franco Villa (Verpflegung), Anne Zorell Gross (Gottesdienst), Manuela Breu, Dominik Bucher, Elfride Zefi (Kinder-,Jugend-,Familien), Christoph Sutter, Roman Lopar, Gaby Zimmermann (Programm, Musik, PR) sowie Monika Monn (Finanzen), Hampi Mansers Bild und Ton, viele freiwillige Helferinnen und Helfer und RS Integration bei Infrastruktur, Deko, Service, Küche, Kuchen, Ständen, Programm und die Unterstützung der Kirchgemeinden/ Pfarreien haben das Fest möglich gemacht. Herzlicher Dank an alle, die am Gelingen beteiligt waren!

Kirche ahoi – auf weiteres gutes zusammen Unterwegssein!

Gaby Zimmermann, Ressort PR

 

Zeitungsbericht von Markus Bösch, Romanshorn:

Schiff ahoi für den Pastoralraum Oberthurgau

Sieben Pfarreien, ein Pastoralraum: Am Sonntag feierten zahlreiche Mitglieder der  beteiligten Pfarreien gemeinsam – mit Gottesdienst und anschliessendem Fest auf der Schlosswiese.

Das Ziel ist klar und die Worte sind eindringlich. Im Festgottesdienst in der katholischen Kirche Romanshorn sagten es Joseph Devasia, Anne Zorell und Tobias Zierof in ihrer Predigt so: «Es muss anders werden, wenn es besser werden soll. Gefragt ist jetzt Mut, weiterzugehen, sich auch von Gewohntem zu verabschieden. Immer mit dem Blick auf das Reich Gottes wollen wir uns darauf einlassen und die «Segel setzen». Ganz im Sinn dieses Festes, das sich «Kirche ahoi» nennt.» Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom erweiterten Kirchenchor Romanshorn unter der Leitung von Roman Lopar.

Sich kennenlernen:

Ganz im Zeichen des gemeinsamen Tuns benutzten verschiedene Gruppen aus den beteiligten Gemeinden die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit an einem Stand vorzustellen. Für Kinder standen  Schminken, Geschichten und Volkstänze hoch im Kurs. Im Festzelt selber wurde erst für das kulinarische Wohl gesorgt und dann die Gäste mit einem vielfältigen Programm von Moderator Stöff Sutter durch den Nachmittag geführt . Mehrmals war die Amriswiler Band luja  zu hören und aus Arbon, Horn, Romanshorn, Amriswil und Hagenwil präsentierten sich Einzelne und Vereine mit Sketch, Interview und Musik. Auf den guten, ökumenischen Geist in Romanshorn durfte Anne Zorell anstossen. Nach dem musikalisch-poetischen Schlusspunkt in der Kirche hiess es dann für die vielen Freiwilligen, das Zelt wieder abzubauen. Für all  jene also, die für die Organisation und Durchführung des Grossanlasses verantwortlich gezeichnet haben.