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Wahlen Kirchgemeinderat Romanshorn Aktualisiert am: 14.01.2022

Sonntag, 13. Februar 2022 - mit den Synodalwahlen, am Abstimmungssonntag

Am 13. Februar 2022 werden an der Urne die Mitglieder der Kirchenvorsteherschaft – neu Kirchgemeinderat – für die Amtsdauer vom 1. Juni 2022 bis 31. Mai 2026 gewählt.

Neben den Bisherigen:

  • Sandra Wörwag (Finanzen),
  • Manuela Breu (Jugend) und
  • Thomas Walliser Keel (Präsidium und Personal)

treten drei neue Mitglieder an. Dies, nachdem Richard Bilgeri, Gordon Hug und Judith Goldinger ihren Rücktritt angekündigt hatten.

Silvia Bolliger

Mein Name ist Silvia Bolliger-Felber, ich bin 55 Jahre alt, verheiratet und Mutter einer erwachsenen Tochter. Geboren und aufgewachsen bin ich in Egerkingen SO und lebe nun seit 1990 mit meiner Familie in Romanshorn. Bis zur Geburt unserer Tochter arbeitete ich als Sekretärin bei der Credit Suisse hier in Romanshorn. Mein Engagement im Ausleihteam sowie im Vorstand der Ludothek (7 Jahre), galt für mich als Wiedereinstieg in die Berufswelt. Seit nunmehr 12 Jahren bin ich als Bibliothekarin in der Gemeindebibliothek Romanshorn tätig.
In meiner Freizeit singe ich seit 2009 mit viel Freude und Spass im Kirchenchor, dem ich auch als Präsidentin vorstehe. Unsere Pfarrei ist für mich eine sehr offene und lebendige Gemeinschaft, die stets Mut zu Neuem hat. Diese Offenheit und Lebendigkeit begeistern mich immer wieder, erlebte ich doch in meiner Heimatgemeinde eine sehr konservativ geprägte Form von Kirche. Ich würde mich sehr freuen, mich als Mitglied der KV dafür einsetzen zu können, dass unsere Pfarrei stets in Bewegung bleibt, für Menschen jeden Alters eine Anlaufstelle ist, ihnen ein Stück Heimat bietet und die Freude am Glauben erlebbar macht.

Karin Fink

Mein Name ist Karin Fink-Schmid, ich bin verheiratet und habe zwei Kinder (16 und 18 Jahre). Vor mittlerweile 17 Jahren bin ich mit meinem Mann nach Romanshorn gezogen. Mit der Geburt unserer Kinder lag mein Fokus anfänglich klar bei der Familie. Meine ersten Engagements ausserhalb fanden in der Mitarbeit der Ludothek statt, wo ich sechs Jahre lang (als Kassierin und Präsidentin) aktiv war. Auf Gemeindeebene bin ich seit 2007 als Urnenoffiziantin tätig und war während zehn Jahren Mitglied der Einbürgerungskommission. 2012 habe ich die Weiterbildung zur Bachblütentherapeutin absolviert und 2014 mit Reflexzonentherapie ergänzt. Seit 2019 bin ich in Teilzeit am Kantonsspital St. Gallen als Studienkoordinatorin in der Kardiologie tätig, wo ich mein Wissen aus meiner Ausbildung als Pflegefachfrau wieder vermehrt einsetzen kann. Als Ausgleich zu Beruf und Familie singe ich seit sechs Jahren im katholischen Kirchenchor Romanshorn.

Seit dem ersten Kontakt mit der katholischen Kirche Romanshorn habe ich das Seelsorgeteam als offen, liberal und als sehr engagiert wahrgenommen. Diese Werte entsprechen meinen Vorstellungen für eine offene und zukunftsorientierte Kirche, die den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen gerecht werden kann. Für ein erfolgreiches Miteinander in Gesellschaft und Kirche ist jedermann/-frau gefragt, und es ist mir wichtig, mich dafür mit meinem Wissen, meiner Persönlichkeit und Tatkraft einzusetzen.

Markus Rösch

Ich heisse Markus Rösch, bin 46 Jahre alt, promovierter Veterinärmediziner und führe zusammen mit meinem Kompagnon die Grosstierpraxis Celsius AG in Hefenhofen. Aufgewachsen bin ich in Grünkraut bei Ravensburg, unweit vom Bodensee. Nach verschiedenen beruflichen Stationen sind wir 2011 nach Romanshorn gezogen und seit 2019 in Uttwil wohnhaft. Ich bin verheiratet mit Vera Rösch, die als kath. Theologin und Pastoralassistentin in der Katholischen Kirche Region Rorschach tätig ist. Unsere Töchter sind 8, 10 und 12 Jahre alt.

Die momentanen Umstände erlauben mir nun wieder ein längerfristiges Engagement ausserhalb des unmittelbar privaten und beruflichen Umfeldes.

Durch mein katholisch geprägtes Elternhaus und der regional gelebten Volksfrömmigkeit war in meiner Kindheit die kirchliche Sozialisation eine sinnstiftende und orientierende Konstante, die sich auch im Engagement als Ministrant und später als Oberministrant zeigte. Der Beheimatung in der katholischen Kirche versuchte ich auch in späteren Jahren im Engagement in den jeweiligen Studentengemeinden sowie im aktiven Gottesdienstbesuch meiner örtlichen Kirchgemeinden Ausdruck zu verleihen. 

Wenngleich die Kirche als Institution derzeit viel an Vertrauen und Glaubwürdigkeit verloren hat, ist es mir ein grosses Anliegen, dass wir in unserer Pfarrei als Gemeinschaft unterwegs sind, in der sich Kinder, Jugendliche, Familien, Frauen und Männer jeglichen Alters wohl und zugehörig fühlen und sich beheimaten können. Dies erfordert das Engagement vieler Einzelner. Ich hoffe daher, mit meiner Mitarbeit in der Kirchenvorsteherschaft, einen Beitrag dazu zu leisten und freue mich auf eine neue, gestaltende Aufgabe.

Wahl der Gemeindeleiterin

Nach der Errichtung des Pastoralraums Oberthurgau kann nun auch Gemeindeleiterin Anne Zorell Gross in ihr Amt gewählt werden. Bislang war sie nicht vom Volk gewählte Gemeindeleiterin ad interim.