„Werft alle eure Sorgen auf ihn, denn er sorgt für euch.“ (1 Petr 5,7)
Die Fastenzeit eröffnet einen Raum, in dem du dein Leben nicht erklären musst. Eine Zeit, in der das, was schwer geworden ist, ausgesprochen – oder still getragen – werden darf.
Gott begegnet dir nicht mit Forderungen, sondern mit Zuwendung.
„Werft alle eure Sorgen auf ihn“ – dieser biblische Zuspruch spricht Menschen an, die tragen, was man nicht einfach ablegen kann: Unsicherheiten, Schuld, Fragen, Erschöpfung, ungelebte Sehnsucht.
Gott nimmt dich ernst – mit allem, was dich bewegt.
Er hält aus, was für dich kaum aushaltbar ist.
Und er bleibt bei dir, auch dort, wo Worte fehlen.
An verschiedenen Stationen öffnen sich Themen wie Loslassen, Vertrauen, Vergebung und Neubeginn – nicht als fertige Antworten, sondern als Wege.
Dieser Besinnungsweg möchte ermutigen, für einen Moment innezuhalten und das eigene Leben vor Gott zu legen: nicht geordnet, nicht fertig – sondern ehrlich.
In diesem Geist ist in der Pfarrkirche ein Besinnungsweg gestaltet, der bis 20. März für alle zu den gewohnten Öffnungszeiten der Kirche zugänglich ist.
Elfride Zefi
Jugendseelsorgerin
