Fastenzeit 2021

Fastenopfer 2021

Flyer Fastenzeit

Dieses Jahr erst recht – die ökumenische Kampagne «Klimagerechtigkeit – jetzt!» findet bis 04. April 2021 statt.

Auch unter Pandemiebedingungen werden Anlässe während der Fastenzeit geplant und ausgeschrieben, und wenn sich doch kurzfristig etwas ändert, dann erfahren Sie es aus der Presse oder es steht auf unserer Homepage.

Wir sind ökumenisch unterwegs und unterstützen ein gemeinsames Projekt, in dem Fastenopfer und Brot für alle aktiv sind. «Genug zu essen und verantwortungsvoller Rohstoffabbau in der Demokratischen Republik Kongo» ist hier der Fokus. Die evang-methodistische Kirche Romanshorn unterstützt mit dem Erlös der Abgabe einer Risottomischung ebenfalls ein Projekt im Kongo: «Mit Frauen ist Frieden möglich», bei dem es darum geht, Frauen zu befähigen und zu ermutigen, Frieden in ihr familiäres und persönliches Umfeld weiterzutragen, aber auch an sich selbst zu arbeiten.

Weiterhin bleibt, dass wir um Ihre Unterstützung bitten. Viele Menschen, die es ohnehin schwerer haben als wir, sind im Schatten von Covid 19 einfach vergessen worden, vor allem in den Ländern des Südens. Dem wollen wir gemeinsam entgegenwirken. Auch um ihre Be-gleitung im Gebet bitten wir weiterhin – das geht ja mit Maske und Abstand genauso wie oh-ne.

Wir wünschen Ihnen auch unter Pandemiebedingungen eine interessante und bereichernde Zeit bis Ostern und danken herzlich für Ihre Spenden und Ihre Solidarität.

Vreni Arn, Ressortleiterin OeME und Pfarrerin Martina Brendler, beide evang. Kirchgemeinde Romanshorn-Salmsach,

Gemeindeleiterin Anne Zorell Gross, kath. Pfarrei St. Johannes,

Pfarrerin Esther Brüllmann, evang-methodistische Kirche

Projektvorstellung:

Genug zu essen und verantwortungsvoller Rohstoffabbau

Die Situation:

Die Demokratische Republik Kongo ist reich an natürlichen Ressourcen. Trotzdem lebt über die Hälfte der Bevölkerung in extremer Armut.

Nach der Wahl des neuen Präsidenten Ende 2018 blieb das politische Umfeld fragil. Durch erneutes Aufflammen von Gewalt im östlichen Teil steckt das Land mitten in einer langwierigen und komplexen humanitären Krise. Der Abbau von Gold, Diamanten, Kupfer, Kobalt und anderen Rohstoffen verspricht Reichtum. Doch die Bevölkerung profitiert kaum davon. Umweltgesetze werden nicht eingehalten, verschmutzte Gewässer gefährden die Gesundheit aller, Gewinne werden ins Ausland verschoben. Die verbreitete Korruption trägt zur Instabilität des Landes bei. Wie stark die Armut verbreitet ist, zeigt sich daran, dass vier von zehn Kindern unter fünf Jahren chronisch mangelernährt sind.

Das Projekt:

Dank Fastenopfer und Brot für alle lernen die Familien verbesserte Anbautechniken kennen. Mit organischer Düngung und einer sinnvollen Fruchtfolge wird die Bodenfruchtbarkeit erhalten und die Produktion erhöht. Mit der Einführung von verbessertem Getreide- und Gemüsesaatgut und dank selbst angelegten Fischteichen erreichen die Familien eine ausgewogenere Ernährung. Spargruppen tragen dazu bei, dass die Mitglieder ihre Gesundheitskosten und Schulgelder bezahlen können. Kompetente Partnerorganisationen fordern zudem Menschenrechte und eine gute Regierungsführung. Regionalstellen einer Bischofskommission engagieren sich mit weiteren, von uns unterstützten Organisationen für einen verantwortungsbewussten Abbau von Rohstoffen. Sie machen Missstände publik und stellen konkrete Forderungen an Behörden und Unternehmen.

Was wir mit Ihrer Hilfe erreichen wollen:

•  7’500 Personen verfügen über genügend reichhaltige Nahrungsmittel.

•  20 Dorfgruppen verfügen über eine Solidaritätskasse, ihre Mitglieder können sich für Schul- und Gesundheitskosten gegenseitig aushelfen.

•  In 2'800 Haushalten verwalten Männer und Frauen gemeinsam das Haushaltseinkommen.

 

Da auf den Einzahlungsscheinen des Fastenopfers unser Projekt nicht vermerkt ist, bitten wir Sie, bei einer Überweisung Folgendes anzugeben:
Projekt Pfarrei Romanshorn