| Katholische Pfarrei Romanshorn |
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Pfarrkirche St. Johannes der TäuferEin geschichtlicher Abriss Die "Alte Kirche" entstehtIm Jahre 719 gab Waltram, der Tribun des Arbongaus, rätischen Bauleuten den Auftrag, das Kloster St. Gallen zu errichten. Anschliessend mögen die Handwerker den Familiensitz Waltrams auf dem Schlossberg zu "Rumishorn" ausgebaut und die heute noch nördlich der Pfarrkirche liegende alte Kirche erstellt haben. Besitz des Klosters St. GallenAnno 779 ging das genannte Eigentum der Waltramsippe ans mächtig aufstrebende Kloster St. Gallen über. Romanshorn teilte das Schicksal der weltberühmten Abtei und des klösterlichen Fürstentums bis zur Aufhebung des Klosters nach der französischen Revolution. Wachstum im 18. JahrhundertRomanshorn selber ist durch alle Jahrhunderte ein kleines Fischerdorf geblieben; bis im letzten Jahrhundert Bahn- und Schifffahrt einen ungeahnten Aufschwung brachten. Für die stark anwachsende Bevölkerung musste ein grösseres Gotteshaus geschaffen werden. Die Pfarrkirche entstehtDer damals begehrteste Architekt für Sakralbauten, Adolph Gaudy, schuf die Pläne für die 1911-1913 erstellte imposante Kirche. Gaudy selber gab seinen neuromanischen Kirchenprojekt den Namen "Pax" (d.h. Friede). Der Grundriss hat die Form eines lateinische Kreuzes. Die Bilder im Chor und Schiff sowie die Entwürfe für die Glasfenster hat der Zuger Künstler Fritz Kunz geschaffen. Die rechteckigen farbigen Wandmalereien zeigen das Leben Jesu im Chor vorne links beginnend mit der Verkündigung an Maria durch linkes und rechtes Quer- und Hauptschiff wieder im Chor vorne rechts endend mit der Auferstehung. Die Pfarrkirche - Johannes dem Täufer geweiht - wurde 1991/1992 aussen und innen einer umfassenden Restaurierung unterzogen und erstrahlt nun im neuen Glanz. Der weite, grosszügige bemessene und bethafte Innenraum lädt ein zur stillen Betrachtung. |
Eckdaten:
In Kürze:
Die alte Kirche:
BroschüreDie Pfarrkirche stellt sich vor (pdf, 1'067 kB)Kurzer Führer durch unsere zwei Kirchen und deren Geschichte / Unsere aktuellen Gottesdienste
Die Pfarrkirche feiert den 90. GeburtstagPfingstsonntag, 8. Juni 2003 (Artikel im Tagblatt).
Gratulation von unerwarteter Seite…
Johanna - "Hanni" – Maria Antonia Musa ist eine echte Kirchenmaus (lateinisch: mus ecclesiae). Ihre Vorfahrin Johanna Maria Crescentia Musa soll beim Apéro 1913 dem Bischof den Käse vom Brot gefressen haben; ein ziemlich unglaubwürdiges Gerücht! |
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